Nachfolgeguide - Unternehmensnachfolge, Betriebsnachfolge, Firmennachfolge

Erben eines Arztes können nicht Mitglied des Wohlfahrtsfonds werden

Höchstpersönliche Rechte: Höchstpersönliche Rechte und Pflichten eines Verstorbenen fallen nicht in den Nachlass. Die Mitgliedschaft zum Wohlfahrtsfonds endet gemäß der Satzung des Wohlfahrtsfonds mit dem Tod des Mitglieds. Von da her handelt es sich bei der Mitgliedschaft zum Wohlfahrtsfonds um ein höchstpersönliches Recht, das nicht in die Verlassenschaft fällt und demzufolge von einer Gesamtrechtsnachfolge nicht erfasst wird. Ein Antrag auf freiwillige Mitgliedschaft zum Wohlfahrtsfonds wurde zu Lebzeiten des Arztes nicht gestellt.

Versorgungsleistungen: Davon zu unterscheiden ist die Frage nach den Voraussetzungen für eine Versorgungsleistung wie einer Witwen- bzw. Waisenversorgung.

Derartige Versorgungsansprüche sind originäre Ansprüche von Hinterbliebenen, die – in Bestand und Höhe von weiteren Voraussetzungen abhängig – mit dem Tod des Fondsmitglieds entstehen.

Stand: 12. August 2009

Weitere Artikel der Ausgabe Herbst 2009:

  • Investieren zum Jahreswechsel

    Gegen Ende des Jahres stellt sich regelmäßig die Frage, ob Investitionen noch vor oder nach dem Jahreswechsel steuerlich sinnvoll sind. Dieses Jahr gibt es dazu einige besondere Aspekte zu beachten. Artikel lesen

  • Absetzbare Kinderbetreuung

    In einem weiteren Erlass hat das Bundesministerium für Finanzen Zweifelsfragen zur absetzbaren Kinderbetreuung geregelt. Artikel lesen

  • Betreuung behinderter Kinder

    Wie berichtet wurden durch die Steuerreform 2009 bestimmte Kosten für die Kinderbetreuung für Kinder bis zehn Jahre als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar. Diese Bestimmung soll nun erweitert werden: Kinderbetreuungskosten sollen für Kinder ab einer Behinderung von 50 % bis zum 16. Lebensjahr steuerlich absetzbar sein. Artikel lesen