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Versicherung: Zusatzversicherungen für Kinder – ja oder nein?

Ein Wunsch eint alle Eltern:  Sie wollen den besten Schutz für ihre Kinder – auch in Sachen Versicherung. Sich im Wirrwarr der Angebote zurechtzufinden, ist allerdings gar nicht so einfach. Viele Anbieter werben zwar mit kindlichen Namen und Maskottchen, bieten in Wahrheit aber oft nur magere Rendite und unzureichenden Schutz. Ist eine Versicherung wenig transparent, sollten Eltern daher vorsichtig sein.

Über den Sinn einer privaten Zusatzversicherung für Kinder scheiden sich die Geister. Manche Eltern halten die Grundsicherung für ausreichend, andere legen viel Wert auf den Komfort einer privaten Zusatzversicherung, wie z. B. die kürzeren Wartezeiten. Entscheidet man sich für eine private Zusatzversicherung, gilt auch hier: Tarife und Leistungen sollten gründlich verglichen werden. Gerade in Bezug auf Kostenübernahme teurer Zahnbehandlungen oder Brillen lohnt sich ein zweiter Blick.

Viele Eltern schließen außerdem eine Unfallversicherung ab, um ihren Kindern im Ernstfall optimale Pflege ermöglichen zu können. Hier ist eine gute Beratung besonders wichtig: Die Unfallversicherung zahlt nämlich nur dann, wenn die Beeinträchtigung tatsächlich auf einen Unfall zurückzuführen ist. In der Regel sind aber Krankheiten oder ein angeborenes Leiden der Grund für die notwendige Pflege. Entsprechend ist eine Invaliditätsversicherung oft sinnvoller – aber auch hier sollte unbedingt das Kleingedruckte gelesen werden, damit das Kind in jedem Fall abgesichert ist.

Egal wofür Sie sich entscheiden, der beste Schutz für Kinder ist ohnehin, wenn ihre Eltern optimal abgesichert sind. So gerät der Nachwuchs nicht in Existenznot, wenn ein Elternteil arbeitsunfähig wird oder gar stirbt.

Stand: 10. Dezember 2015

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