Nachfolgeguide - Unternehmensnachfolge, Betriebsnachfolge, Firmennachfolge
Vorlagen und Checklisten

Checkliste Behörden

Nachfolgende Aufstellung zeigt die notwendigen Behördengänge und Anträge, die im Falle einer Unternehmensnachfolge zu erledigen sind. Die unten angeführten Punkte treffen nicht immer für alle Branchen und Tätigkeiten gleichermaßen zu, dies ist von der Art des Unternehmens abhängig.


 

Bemerkung

Erledigt

Gewerbeanmeldung

 

 

Konzession beantragen

 

 

Zulassung beantragen

 

 

Handelsregistereintrag beantragen

 

 

Finanzamt informieren

 

 

Arbeitsamt informieren/       Betriebsnummer beantragen

 

 

Berufsgenossenschaft informieren

 

 

Krankenkassen der Mitarbeiter bzw. eigene informieren

 

 

Gesundheitsamt informieren

 

 

 

 

Nachfolgend werden Behörden beschrieben, die man im Falle einer Unternehmensnachfolge kontaktieren muss, was man dort beantragen kann und die benötigte Unterlagen aufgelistet.

Gewerbebehörde

Für die Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit bedarf es der Ausstellung eines Gewerbescheines von der Gewerbebehörde. Ansonsten reicht für die Anmeldung eines Gewerbes ein formloses Schreiben an das Magistrat. Der Unternehmer muss folgende Unterlagen bei Neuanmeldung eines Gewerbes vorlegen:

  • Geburtsurkunde 
  • Meldezettel (aktuell!) 
  • Staatsbürgerschaftsnachweis 
  • Befähigungsnachweis oder Nachsichtsbescheid 
  • Strafregisterbescheinigung (von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft) 
  • Erklärung betreffend KonkursfreiheitV

Vom Geschäftsführer sind erforderlich:

  • Geburtsurkunde 
  • Meldezettel (aktuell!)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis 
  • Befähigungsnachweis oder Nachsichtsbescheid 
  • Anmeldung zur Gebietskrankenkasse 
  • Erklärung, dass er als Geschäftsführer über Anordnungsbefugnis verfügt, sowie Zustimmung

 

Gemeinde/Magistrat

Zur Vergabe der Steuernummer für die Abfuhr der Kommunalsteuer ist die Kontaktaufnahme mit der Gemeinde bzw. dem zuständigen Magistrat notwendig.

 

Finanzamt

Die Anmeldung beim Finanzamt erfolgt durch ein formloses Schreiben mit Bekanntgabe des Unternehmensstandorts und Zeitpunkt der Tätigkeitsaufnahme. Zur Meldung beim Finanzamt sind ist man innerhalb des ersten Monats ab Tätigkeitsaufnahme verpflichtet.

In weiterer Folge bekommt man vom Finanzamt einen Fragebogen zugestellt. Diesem Fragebogen ist eine Kopie des Lichtbildausweises, Kopie des Meldezettels sowie ein Unterschriftsprobenblatt, Kopie des Firmenbuchauszuges und mögliche Kopien des Gesellschaftsvertrages beizufügen. Wird man in steuerrechtlichen Fragen durch einen Steuerberater vertreten, so ist eine Vertretungsvollmacht einzureichen. Zudem ist ein Betriebseröffnungsbogen abzugeben, wo man erstmals die geplanten Umsätze bekannt geben muss. Von diesen geplanten Umsätzen werden die Steuervorauszahlungen berechnet. Es ist zu beachten, dass diese Angabe tatsächlich als Basis für die Feststellung der ersten Vorauszahlungen an Einkommensteuer dient. Wer seine geplanten Umsätze zu hoch einplant, wird zuviel Steuern einbezahlen, wer seine geplanten Umsätze zu niedrig einschätzt wird Steuern nachbezahlen müssen.

 

Gebietskrankenkasse (GKK)

Für die An- bzw. Abmeldung von Dienstnehmern ist die Kontaktaufnahme mit der Gebietskrankenkasse zur Beantragung einer Sozialversicherungsnummer notwendig.

 

Sozialversicherung:

Innerhalb von 14 Tagen nach Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt zu melden. Die von der Behörde zugestellte Versicherungserklärung ist innerhalb von 14 Tagen zu retournieren und dient als Grundlage zur Festlegung der Beiträge.

 

Zur letzten Seite